•1997 Gründung des Vereins Stay a While. Ziel: Suchtprävention Jugendlicher durch geeignete Kontakte fördern. Überkonfessionell, politisch neutral und nicht gewinnorientiert.
•Erstes Projekt: Crêpes-Bus
„
•„ 2006 Angebot der GEWA Zollikofen, die Abteilung Elektroschrott-Recycling zu übernehmen.
„„
• 7. Dezember 2006: ausserordentliche Hauptversammlung mit wesentlicher Statutenänderung zugunsten eines Projekts für Langzeitarbeitslose. „recy-worb“ wurde im Handelsregister eingetragen. Initiator, Gründer und Leiter ist der heutige Geschäftsführer Erich Schüpbach.
„• 8. Januar 2007: Start des zertifizierten Zerlegebetriebs für Elektronikschrott unter dem Namen „recy-worb“ als Sozialprojekt für ausgesteuerte Arbeitslose, mit Betriebsbewilligung des Amtes für Wasser und Abfall des Kantons Bern.
„• Die politische Gemeinde Worb zeigt wachsendes Interesse an diesem Sozialprojekt.
„• 13. Oktober 2008: Beschluss des Gemeinderates, das Programm „recy-worb“ als Beschäftigungsprogramm von 2009 bis 2013 mit einem jährlichen Beitrag von 75‘600 Franken zu finanzieren (sieben Arbeitsplätze). Auf einen politischen Vorstoss im GGR (Motion Gfeller) wurde dies auf zwölf Arbeitsplätze angehoben. Es wird ein Leistungsvertrag zwischen dem „recy-worb“ und der Gemeinde erarbeitet.
•Im Jahr 2009 wird das recy-worb Partner der Abteilung Bewährungshilfe und alternativer Strafvollzug.
•„ Hauptbeschäftigung Elektroschrott-Recycling: ab 2011 offizieller und zertifizierter Zerlege-Betrieb der SWICO und S.E.N.S. (für Büro-, Kommunikations-, Unterhaltungs- und Haushaltelektronik wie PC, Drucker, Kopierer, Fernseher, Musikanlagen, Kaffeemaschinen, usw. )
„• Herbst 2011: neu werden auch Kunststoffe aller Art gesammelt. Mit mehreren Gewerbebetrieben entstanden Entsorgungsvereinbarungen. Die Kunststoffe werden sortiert und zu Ballen à 200 Kilo gepresst. Ab Frühjahr 2012 wurden monatlich fünf Tonnen Folienballen produziert, die mit Gewinn verkauft werden konnten.
„• Sommer 2012: Anschaffung eines Kleintransporters mit Hebebühne (zusammen mit einer befreundeten Garage).
„• März 2012: Kauf einer Kabelschälmaschine.
„• Juli 2012: mit Hilfe eines Gönners Kauf einer Kabelgranuliermaschine.
„• Wesentlich wird der Vertrag mit der Firma Elektro Hunziker in Thun: „Entsorgung verschiedener Elemente“ auf Baustellen.
Kabel
• Herbst 2012: Ausweitung des Angebots auf asylsuchende Menschen aus den regionalen Zentren Bolligen und Konolfingen (bis 20 Personen).
•„ Ab 2013 zusehends externe Aufträge: tonnenweise Altkabel und Elektrotableaus abtransportieren, was eine zunehmende Positionierung im ersten Arbeitsmarkt zur Folge hat.
„• Weitere Aufgaben wie Hauswartungen, Fabrikarbeit, einfache Betreuung von Maschinen, Räumungen und Umzüge oder in der Landwirtschaft werden übernommen.
„- Das Nähatelier aus Recycling-Jute für Taschen, Beutel, Sitzkissen, Lampen und Kartoffelwärmer und die Anmeldung auf dem Worber Weihnachtsmarkt war ein Versuch, weitere Projekte zu verkaufen.
„• Anfangs 2014 wurde recy-worb umbenannt in gleis2 sozialwerk und neu strukturiert. Gleis2-Bauteam GmbH wurde als Tochterfirma gegründet hatte sich bald verselbständigt. Das ursprüngliche gleis2 wurde in gleis2 sozialwerk umbenannt.
• Seit 2014: In Zusammenarbeit mit der Christlichen Ostmission Worb werden aus Altholz grosse Holzboxen produziert, in welchen rutschfest geschichtet Zehntausende von Weihnachtspäckli in verschiedene Ostländer transportiert werden.
„• 2015: Der Vorstand wird gänzlich erneuert und mit engagierten Worbern besetzt. Seither ist das gleis2 sozialwerk auf Kurs.
 ES/gt